VON DER FARM BIS VOR DIE TÜR: WIE KLEINE UNTERNEHMEN MIT KAFFEE DIE WELT EROBERN
Hast du schon einmal darüber nachgedacht, deine Produkte über die Grenze zu verschicken? Cross-Border-Versand ist einer der besten Wege, um dein Unternehmen wachsen zu lassen, und es ist einfacher, als du denkst.
Spezialitätenkaffee aus Afrika zeigt das eindrücklich: Vom Anbau bis zur Tasse liegt eine Reise voller logistischer Herausforderungen, von Vorschriften für den grenzüberschreitenden Versand bis hin zu pünktlichen und kostengünstigen Lieferungen. Drei kleine und mittlere Unternehmen (KMU) haben genau diesen Weg gemeistert, und ihre Erfahrungen lassen sich auf jedes Schweizer Unternehmen übertragen, das international wachsen will.
Gerade für Anbieter aus der Schweiz ist ein Punkt zentral: Die Schweiz gehört nicht zur EU-Zollunion. Jede Sendung über die Grenze braucht deshalb eine Zollanmeldung, einen Warenwert und die richtige Zolltarifnummer. Wer das von Anfang an mitdenkt, verschickt schneller und ohne böse Überraschungen.
GLOBALE EXPANSION FÜR DEIN KMU: FÜNF LEKTIONEN VON DEN KAFFEE-PIONIEREN
Die folgenden fünf Lektionen stammen von Kaffeeproduzenten, die ihr Geschäft erfolgreich über Grenzen hinweg skaliert haben. Sie gelten genauso für ein Schweizer Unternehmen, das Kaffee, Schokolade oder andere Lebensmittel ins Ausland verschicken möchte.
1. Mache E-Commerce zum Zentrum deiner Wachstumsstrategie
Einer der besten Wege, dein Unternehmen zu skalieren, ist der grenzüberschreitende Versand. Die Welt da draussen ist gross. Dank digitalem Handel war es noch nie so einfach, Kundinnen und Kunden im Ausland zu finden und zu erreichen. Wenn du ganz neu im Spiel bist, ist der Verkauf über einen etablierten Online-Marktplatz ein cleverer und risikoarmer Einstieg, bevor du auf eigenen Wegen expandierst.
“Ohne E-Commerce kann man das Geschäft nicht wachsen lassen, denn die Welt ist heute ein globales Dorf.”
- David Ngarambe, Managing Director der Rwanda Farmers Coffee Company
2. Find a truly global partner
Ein Produkt zu exportieren bedeutet nicht nur, es in ein Flugzeug zu setzen. Es geht um Verpackungsanforderungen, um die Zollabwicklung, um die Zustellung auf der letzten Meile und um den Aufbau eines verlässlichen Rufs. Genau hier wird ein internationaler Partner wie DHL Express wertvoll. Mit einer Präsenz in über 220 Ländern und Territorien verbindet der Logistikführer globale Reichweite mit lokalem Wissen und hilft KMU, neue Märkte nahtlos zu erreichen.
Für Schweizer Versender heisst das konkret: Bei jeder Sendung ins Ausland fällt eine Zollanmeldung an. Kaffee wird in der Regel unter der Zolltarifnummer (HS-Code) der Position 0901 eingereiht. Die genaue Tarifnummer und allfällige Abgaben prüfst du über das System Tares der Eidgenössischen Zollverwaltung BAZG (Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit) unter https://www.tares.ch.
3. Achte auf die persönliche Note
Der richtige Partner bewegt nicht nur Produkte. Er hilft dir, Abläufe zu verschlanken, Ineffizienzen zu reduzieren und dich anzupassen, wenn sich deine Anforderungen verändern. In einem umkämpften Markt kann genau diese massgeschneiderte Unterstützung den Unterschied machen. Aus einem reinen Dienstleister wird so ein strategischer Partner, der echtes Interesse an deinem langfristigen Erfolg hat.
“Wir setzen auf DHL, weil sie sich die Zeit nehmen, wirklich zu verstehen, was wir tun, wie wir es tun und warum es so wichtig ist, dass unser Kaffee frisch bei den Kundinnen und Kunden ankommt.”
- Ritesh Doshi, CEO des kenianischen Unternehmens Spring Valley Coffee
4. Bleibe deinen Werten treu
Wenn du wächst, werden deine Werte zum Anker deiner Marke. Menschen auf der ganzen Welt wollen zunehmend nicht nur wissen, was sie kaufen, sondern auch, von wem. Für die Rwanda Farmers Coffee Company ist die Fair-Trade-Haltung ein nicht verhandelbarer Teil der Identität. Das Engagement für ethische Beschaffung, faire Bezahlung und Reinvestition in die Gemeinschaft hebt das Unternehmen in einem überfüllten globalen Markt ab.
5. Denk daran: Nachhaltigkeit ist keine Option
Nachhaltigkeit ist längst kein "Nice to have" mehr, sondern eine geschäftliche Notwendigkeit. Konsumentinnen und Konsumenten weltweit verlangen heute Transparenz in den Lieferketten, umweltbewusste Verpackungen und Versandoptionen mit geringem CO2-Ausstoss. Logistikpartner können hier unterstützen: DHL bietet zum Beispiel GoGreen Plus, eine Lösung, die Unternehmen hilft, den CO2-Fussabdruck ihrer Sendungen mit nachhaltigem Flugtreibstoff (Sustainable Aviation Fuel) zu reduzieren. Glücklicher Planet, glückliche Kundschaft, gesundes Geschäftsergebnis.