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Internationaler Versand aus der Schweiz: So bringst du deine Sendungen sicher durch den Zoll

man and woman standing on a tarmac

Internationaler Versand kann komplex wirken, ob du ein einzelnes Muster nach Hongkong schickst oder hundert Ersatzteile nach Dubai. Für Schweizer Unternehmen kommt eine zusätzliche Eigenheit hinzu: Die Schweiz ist nicht Teil der EU-Zollunion. Selbst der Versand ins Nachbarland Deutschland oder nach Frankreich ist deshalb ein internationaler Zollvorgang. Wer den Prozess von Anfang an versteht, vermeidet Standzeiten am Zoll und kann Lieferzeiten zuverlässig zusagen.

Was bedeutet Zollabwicklung beim internationalen Versand?

Sobald eine Sendung eine Zollgrenze überquert, muss sie verzollt werden. Das heisst: Die zuständige Zollbehörde prüft die Sendung anhand der Begleitpapiere, klassifiziert die Ware nach HS-Code, bewertet sie und erhebt allenfalls Zölle und Einfuhrsteuern. Beim Versand aus der Schweiz übernimmt das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) den Schweizer Teil. Im Zielland greift die jeweilige Zollbehörde.

 

Die sieben Schritte des internationalen Versands aus der Schweiz

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Schritt 1: Daten an den Logistikpartner liefern

Die Grundlage jeder reibungslosen Verzollung ist eine vollständige, korrekte Handelsrechnung. Vollständige Adressen von Versender und Empfänger, präzise Warenbeschreibung, HS-Code, Warenwert, Stückzahl und Incoterm-Bedingung gehören auf jedes Dokument. Je sauberer deine Daten, desto schneller läuft die Sendung.

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Schritt 2: Ware mit HS-Code klassifizieren

Jede Ware bekommt einen internationalen Klassifikationscode, den HS-Code. Auf dieser Basis berechnen Zollbehörden weltweit Zölle und Steuern. Den Schweizer HS-Code findest du im Tares beim BAZG. Bei unklarer Klassifikation hilft dir der Account Manager deines Logistikpartners.

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Schritt 3: Service-Stufe wählen

Express, Standard oder Spezialdienste wie Same-Day? Die Wahl hängt vom Zielmarkt und der Dringlichkeit deiner Sendung ab. Für hochwertige B2B-Sendungen ist Express oft die wirtschaftlichere Option, weil Ausfälle teurer sind als der Service-Aufpreis.

 

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Schritt 4: Tarif und Transitzeit klären

Bevor du versendest, sollte klar sein, was die Sendung im Zielland kostet und wann sie ankommt. DHL Express in der Schweiz liefert dazu einen verbindlichen Tarif und eine Lieferzeit-Prognose, die du in deine Kundenkommunikation einbauen kannst.

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Schritt 5: Zolldokumente vorbereiten

Neben der Handelsrechnung können Ursprungsnachweis, Ausfuhrgenehmigung oder spezifische Zertifikate nötig sein, je nach Warenart und Zielland. Bei EU-Sendungen brauchst du als Schweizer Versender eine EORI-Nummer. Diese Klärungen vor dem Versand sparen später Zeit.

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Schritt 6: Sicherheitsmeldung und Zollanmeldung

Dein Logistikpartner reicht die Sicherheitsmeldung und die Zollanmeldung elektronisch ein. Bei DHL Express läuft das im Hintergrund mit, basierend auf den Daten, die du in der Handelsrechnung geliefert hast. Eventuelle Rückfragen der Zollbehörde landen direkt bei deinem Account Manager.

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Schritt 7: Sendung verfolgen

Sobald die Sendung den Zoll passiert hat, geht sie in die Zustellung. Über das DHL-Tracking kannst du den Status in Echtzeit verfolgen und proaktiv kommunizieren, wenn es bei deinen Endkunden ankommt.

So unterstützt dich DHL Express in der Schweiz beim internationalen Versand

Ein DHL Express Business Account in der Schweiz bündelt die Schritte zwei bis sieben in einem Setup. Dein Account Manager hinterlegt EORI-Nummer und Standard-Daten in deinem Konto, integrierte Zollabwicklung läuft automatisch mit, und du bekommst Geschäftskundentarife für regelmässige Sendungen. Für KMU, die international skalieren wollen, ist das der pragmatischste Einstieg in den internationalen Versand.