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6 E-Commerce Trends für Österreichs Onlinehandel

Anna Thompson
Anna Thompson
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Cheerful entrepreneur with packages and phone in office
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Die neuesten Trends im E‑Commerce – einschließlich KI und Social Selling
Praktische Tipps zur Steigerung deiner Online‑Verkäufe

E‑Commerce entwickelt sich – und das rasant. Die neuesten Trends im Online‑Shopping verändern, wie Kund:innen Marken entdecken, einkaufen und ihnen treu bleiben, und eröffnen neue Chancen für Unternehmen, die bereit sind, sich anzupassen. Die Frage ist: Halten Sie Schritt oder bleiben Sie zurück?

Damit Sie am Ball bleiben, haben wir sechs zentrale Entwicklungen zusammengefasst, die die Zukunft des E‑Commerce prägen – und vor allem, wie Sie diese gezielt nutzen können, um neue Kund:innen zu gewinnen und Ihren Umsatz über Ländergrenzen hinweg zu steigern.

Die aktuelle E‑Commerce‑Landschaft

Das globale Wachstum im E‑Commerce zeigt keine Anzeichen einer Verlangsamung – der Umsatz soll bis  2028¹ voraussichtlich 8 Billionen US‑Dollar erreichen. Hinter dieser Entwicklung wird die Branche jedoch von vier starken makroökonomischen Faktoren geprägt.

Erstens nimmt der Wettbewerb zu. Die Zahl aktiver E‑Commerce‑Shops weltweit ist zwischen 2024 und 2025² um 14 % gestiegen, wodurch es schwieriger denn je wird, sich von der Konkurrenz abzuheben.

Zweitens boomt der grenzüberschreitende Handel, da immer mehr Verbraucher:innen über ihre Heimatmärkte hinaus nach Auswahl und besseren Angeboten suchen. Zwischen 2019 und 2025 haben sich die internationalen Online‑Umsätze mehr als verdoppelt – von 562 Milliarden auf 1,2 Billionen³ US‑Dollar.

Drittens sind Käufer:innen heute informierter – und anspruchsvoller. Erwartungen an schnelle Lieferungen, personalisierte Einkaufserlebnisse und reibungslose Retouren zwingen E‑Commerce‑Unternehmen dazu, ihre Leistungen an jedem Touchpoint zu verbessern.

Und schließlich ist Omnichannel längst kein Nice-to-have mehr. Ob über Marktplätze, Social Media oder im stationären Handel – Kund:innen erwarten heute ein nahtloses, vernetztes Einkaufserlebnis über alle Kanäle hinweg.

Was bedeutet das also konkret für Sie? Werfen wir einen Blick auf sechs zentrale E‑Commerce‑Trends, die sich aus diesen Entwicklungen ergeben – und darauf, wie Sie diese in echte Chancen für Ihr Unternehmen verwandeln können.

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AI im E-Commerce

Von intelligenteren Chatbots bis hin zu Datennutzung und Personalisierung

KI‑gestützte Technologien werden eine zentrale Rolle für die Zukunft des E‑Commerce spielen – denn wir stehen erst am Anfang dessen, was möglich ist.

Es überrascht daher kaum, dass bereits 84 % der E‑Commerce‑Unternehmen KI als strategische Priorität⁴ betrachten. Im Kern hilft KI Unternehmen dabei, große Mengen an Kundendaten zu analysieren, Verhaltensmuster zu erkennen und so Interaktion, Conversion und Kundenbindung zu verbessern. Für viele Händler ist sie damit zu einem unverzichtbaren Werkzeug geworden.

Heute wird KI entlang nahezu der gesamten Customer Journey eingesetzt: Sie treibt Produktempfehlungen an, indem sie vorhersagt, was Kund:innen am ehesten kaufen werden, unterstützt dynamische Preisgestaltung in Echtzeit und ermöglicht personalisierte Einkaufserlebnisse, die Kund:innen schneller zum gewünschten Produkt führen.

Auch hinter den Kulissen verändert KI die Abläufe grundlegend. Sie kann Produktinhalte in großem Umfang erstellen und optimieren, die Nachfrageprognose verbessern, um Engpässe zu vermeiden, und Unternehmen dabei helfen, Lieferanforderungen und Kundenerwartungen besser vorherzusehen.

Selbst Chatbots entwickeln sich weiter. Der Markt soll bis 2031 ein Volumen von 32 Milliarden⁵ US‑Dollar erreichen, und sie sind längst mehr als einfache Support‑Tools: Sie begleiten Kund:innen durch den Kaufprozess und liefern personalisierte Empfehlungen, die sowohl die Conversion Rate als auch den durchschnittlichen Bestellwert steigern.

Die nächste Entwicklungsstufe zeichnet sich bereits ab – in Form sogenannter agentischer KI‑Systeme. Diese können eigenständig im Sinne der Kund:innen handeln, etwa Einkäufe abschließen oder Angebote in Echtzeit anpassen. Erste Anwender berichten bereits von zweistelligen Performance‑Steigerungen, wenn diese Systeme mit eigenen Kundendaten trainiert werden.

Nächste Schritte: KI in messbare Ergebnisse verwandel 

Beginnen Sie damit, Ihr Ziel klar zu definieren. Möchten Sie die Conversion Rate erhöhen, Retouren reduzieren oder den Kundenservice beschleunigen? Ein klar festgelegtes Ziel hilft Ihnen, Ihre Maßnahmen gezielt auszurichten – und den Erfolg messbar zu machen.

Im nächsten Schritt sollten Sie Ihre Datenbasis optimieren. Saubere, gut strukturierte Kunden- und Produktdaten bilden die Grundlage jeder erfolgreichen KI-Initiative. Anschließend kann es sinnvoll sein, diese in einer Customer Data Platform (CDP) wie Snowflake oder Salesforce CDP zu bündeln, um Ihren Tools verlässliche Echtzeitdaten bereitzustellen.

Anstatt alles gleichzeitig umzusetzen, starten Sie am besten mit einem einzelnen, wirkungsstarken Anwendungsfall. Für viele Unternehmen sind das beispielsweise Produktempfehlungen, ein Pre‑Sales‑Chatbot oder automatisierte Produktbeschreibungen. Standardisierte KI‑Lösungen erleichtern es heute mehr denn je, solche Ansätze ohne hohe Anfangsinvestitionen zu testen.

Sobald Ihr Pilotprojekt live ist, messen Sie dessen Wirkung. Führen Sie A/B‑Tests im Vergleich zu Ihrem bestehenden Setup durch, um genau zu verstehen, was Verbesserungen erzielt – und wo weiterer Optimierungsbedarf besteht.

Denken Sie abschließend an die Skalierung: Wählen Sie Tools, die sich problemlos in Ihre bestehenden Systeme integrieren lassen, definieren Sie klare KPIs und behalten Sie Leistung, Genauigkeit und mögliche Verzerrungen stets im Blick. Bauen Sie dann gezielt auf erfolgreichen Maßnahmen auf und erweitern Sie diese schrittweise.

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Social Commerce und die Customer Journey beim Kauf

Die Stärke von Sprach- und visueller Suche, Video‑Marketing, Social Selling und Mobile Commerce 

Mobile Commerce (oder „M‑Commerce“) ermöglicht es Kund:innen, jederzeit und überall einzukaufen. Mit dem Wachstum von visueller und sprachgesteuerter Suche ist es zudem einfacher denn je geworden, Produkte zu entdecken.

Der eigentliche Wendepunkt war die Weiterentwicklung von Social‑Media‑Plattformen mit Kurzvideoformaten wie TikTok und Instagram. Noch vor wenigen Jahren dienten sie hauptsächlich der Inspiration und leiteten Kund:innen anschließend auf Websites weiter, um den Kauf abzuschließen. Heute können Nutzer:innen ihre Einkäufe direkt und nahtlos innerhalb der Apps tätigen.

Live‑Shopping und das rasante Wachstum von „shoppable“ Videos werden in diesem Jahr voraussichtlich einen Umsatz von über 1 Billion US‑Dollar⁶ erzielen. Dieses innovative Format zeigt nicht nur, wie Produkte aussehen, sondern auch, wie sie im Alltag funktionieren – und hilft Kund:innen so, schneller und sicherer Kaufentscheidungen zu treffen.

Durch die direkte Integration der Kaufabwicklung in Videoinhalte wird der Weg zum Kauf auf nur wenige Klicks verkürzt, was die Zahl abgebrochener Warenkörbe deutlich reduziert. Tatsächlich sind die Conversion Rates in mobilen Apps um 130 % höher als bei mobil optimierten Websites⁷.

Nächste Schritte: Setzen Sie voll auf Social 

Stellen Sie sicher, dass Ihre Website vollständig für mobile Endgeräte optimiert ist. Ein nahtloses mobiles Nutzererlebnis ist heute die Grundlage, um Kund:innen unterwegs erfolgreich zu erreichen und zu konvertieren.

Priorisieren Sie „shoppable“ Inhalte auf Kurzvideo‑Plattformen und ermöglichen Sie – wo immer möglich – den direkten Kauf innerhalb der App, um den Kaufprozess zu verkürzen.

Nutzen Sie die Möglichkeiten der visuellen Suche und optimieren Sie Ihre Produktinhalte für sprachgesteuerte und dialogbasierte Suchanfragen, damit Kund:innen Produkte auf möglichst natürliche Weise finden können.

Verfolgen Sie abschließend die Performance genau nach Kanal. Identifizieren Sie, welche Formate den höchsten Return on Ad Spend (ROAS) erzielen – einschließlich Livestreams und Social Commerce – und passen Sie Ihre Budgetverteilung entsprechend an.

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Internationale Expansion

Wie die Hürden im grenzüberschreitenden Verkauf zunehmend sinken

Der grenzüberschreitende Handel entwickelt sich zu einer zentralen Wachstumsstrategie im E‑Commerce für KMU. Trotz jüngster Turbulenzen im globalen Handel steigen die internationalen Verkäufe weiter an, da immer mehr Kund:innen über ihre Heimatmärkte hinaus nach größerer Auswahl und besseren Angeboten suchen.

Tatsächlich wird erwartet, dass der globale B2C‑Umsatz im Jahr 2026 die Marke von 6 Billionen US‑Dollar⁸ überschreitet, wobei schnell wachsende Märkte wie Indien, Argentinien und Brasilien neue Chancen für lokale wie internationale Händler eröffnen. Gleichzeitig ist es jedoch wichtig, die Komplexität des internationalen Geschäfts realistisch einzuschätzen. Der Wettbewerb ist intensiv – nicht nur durch lokale Anbieter, sondern auch durch globale Marken.

Der Erfolg hängt davon ab, lokale Kundenbedürfnisse zu verstehen und das Angebot entsprechend anzupassen. Das kann von Produktauswahl und Preisgestaltung bis hin zu Sprache und bevorzugten Zahlungsmethoden reichen. Für viele Unternehmen ist der Verkauf über Online‑Marktplätze ein praktischer erster Schritt, um die Nachfrage in einem neuen Markt zu testen, bevor sie in einen eigenen Online‑Shop investieren.

Natürlich spielt auch die Logistik eine entscheidende Rolle. Lieferzeiten, Servicequalität und Retouren können schnell zu Hürden werden, wenn sie nicht gut gemanagt werden – Herausforderungen, die sich mit einem Logistikpartner mit starker lokaler Expertise und globaler Reichweite (wie DHL Express) deutlich einfacher bewältigen lassen.

Und nicht zuletzt sind Zoll, Abgaben und Steuern ein permanenter Faktor im internationalen Handel. Die Zusammenarbeit mit erfahrenen Partnern kann helfen, diese Komplexität zu reduzieren und sowohl für Unternehmen als auch für Kund:innen reibungslosere Abläufe zu gewährleisten.

Nächste Schritte: Denken Sie global

Beginnen Sie mit Daten. Nutzen Sie diese, um Zielmärkte zu identifizieren und zu priorisieren, und analysieren Sie lokale Präferenzen – etwa Preisempfindlichkeit, Erwartungen in Bezug auf Nachhaltigkeit oder auch produktspezifische Faktoren wie Farbvarianten oder Größenstandards.

Passen Sie Ihr Angebot an den jeweiligen Markt an. Dazu gehören Sprache, Preisgestaltung sowie eine transparente Darstellung von Steuern und Abgaben. Unterstützen Sie dies nach Möglichkeit durch lokale Zahlungsmethoden, um den Checkout-Prozess reibungslos zu gestalten.

Arbeiten Sie mit einem Zollexperten (z. B. DHL Express) zusammen. Internationaler Versand erfordert den Umgang mit Zollvorschriften, Abgaben, Steuern und unterschiedlichen regulatorischen Anforderungen. Ein erfahrener Partner kann viele dieser Prozesse automatisieren – etwa die Berechnung und Einhebung von Abgaben im Voraus sowie die transparente Darstellung der Gesamtkosten bereits im Checkout.

Setzen Sie schließlich auf einen schrittweisen Ansatz. Testen Sie zunächst einzelne Märkte, optimieren Sie Ihre Versand- und Retourenprozesse und skalieren Sie erst dann, wenn sich Ihr Modell bewährt hat.

 

DHL courier delivering parcel to woman

Logistik und Zustellung

Wie Sie mit Zustellung und Retouren die Kundenbindung stärken

Wussten Sie, dass fast die Hälfte der Kund:innen angibt, nach einer schlechten Liefererfahrung weniger wahrscheinlich erneut bei einer Marke zu kaufen?⁹

Gleichzeitig spielt Auswahl eine entscheidende Rolle. 53 % der Käufer:innen geben an, dass mehrere Lieferoptionen beim Checkout – etwa unterschiedliche Liefergeschwindigkeiten, Preise oder Versanddienstleister – die Wahrscheinlichkeit eines Kaufabschlusses erhöhen.

Und nicht zu vergessen: eine reibungslose Retourenabwicklung. 55 % der Kund:innen weltweit bevorzugen Händler, die kostenlose Retouren anbieten¹¹ – ein klarer Hinweis auf die Bedeutung für Conversion und Kundenbindung.

Da Abhol- und Abgabestellen außerhalb des eigenen Zuhauses (Out-of-Home, OOH) weiter zunehmen, haben KMU heute mehr flexible und kosteneffiziente Möglichkeiten, den Erwartungen ihrer Kund:innen gerecht zu werden. Die entscheidende Frage ist längst nicht mehr, ob Sie in kundenfreundliche Logistik investieren sollten – sondern, wie viele Verkäufe Sie riskieren zu verlieren, wenn Sie es nicht tun.

Nächste Schritte: Priorisieren Sie das Zustellerlebnis 

Definieren Sie klare Service Level Agreements (SLAs) für die Zustellung, um Vertrauen aufzubauen und sowohl Erstkäufe als auch Wiederbestellungen zu fördern.

Arbeiten Sie mit einem Logistikpartner zusammen, der eine Vielzahl flexibler Versandoptionen bietet – darunter On-Demand-Zustellungen, Paketstationen sowie, wo möglich, Same-Day-Delivery. Denken Sie daran: Auswahlmöglichkeiten im Checkout sind entscheidend!

Seien Sie von Anfang an transparent bei Retouren. Kommunizieren Sie mögliche Gebühren oder Optionen klar und prüfen Sie, kostenlose Rücksendungen für Kund:innen mit hohem Customer Lifetime Value anzubieten, um die Kundenbindung zu stärken.

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Nachhaltigkeit

Vom „Nice-to-have“ zur geschäftskritischen Notwendigkeit

Nachhaltigkeit ist im E-Commerce längst kein „nettes Extra“ mehr – sie entwickelt sich zu einem entscheidenden Faktor für Kaufentscheidungen.

Fast die Hälfte der Käufer (46 %) gibt an, bewusst nachhaltigere Produkte zu wählen, um ihre Umweltbelastung zu reduzieren¹². Diese Entwicklung wirkt sich zunehmend auch auf den Kaufabschluss aus: Jeder dritte Konsument hat bereits einen Kauf aufgrund von Nachhaltigkeitsbedenken abgebrochen¹³.

Mit steigenden Erwartungen wächst jedoch auch die kritische Haltung. Verbraucher sind heute besser informiert und skeptischer – und sie reagieren schnell, wenn Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsversprechen übertreiben. Mehr als die Hälfte der Konsumenten würde nicht mehr bei einem Unternehmen kaufen, das sie des „Greenwashings“ verdächtigen¹⁴.

Deshalb ist Transparenz entscheidend. Kunden möchten nicht nur wissen, was sie kaufen, sondern auch, wie Produkte hergestellt, verpackt und geliefert werden. Vom Ursprung der Materialien bis zur letzten Meile steht jeder Schritt im Fokus.

Für E-Commerce-Unternehmen bietet das eine klare Chance: Wer seine Versprechen mit glaubwürdigen Maßnahmen belegt, kann Vertrauen aufbauen – und langfristige Kundenbindung stärken.

Nächste Schritte: Nachhaltigkeit zum Wettbewerbsvorteil machen

Beginnen Sie mit den Grundlagen. Überprüfen Sie Ihre Verpackungen und suchen Sie nach Möglichkeiten, Materialien zu reduzieren und Abfall zu vermeiden. Setzen Sie, wo möglich, auf recycelte oder wiederverwendbare Optionen.

Seien Sie transparent und präzise in Ihren Aussagen. Wenn Sie beispielsweise auf eine Zertifizierung wie Fair Trade verweisen, stellen Sie sicher, dass diese klar erklärt und durch glaubwürdige Nachweise belegt ist.

Bieten Sie im Checkout eine Option für emissionsreduzierten Versand an. Mit dem GoGreen Plus Programm von DHL können Kunden gezielt Versandlösungen wählen, die Emissionen reduzieren – unter anderem durch den Einsatz nachhaltiger Kraftstoffe wie Sustainable Aviation Fuel (SAF) und Hydrotreated Vegetable Oil (HVO).*

*GoGreen Plus ist ein Zusatzservice für DHL-Sendungen, der Maßnahmen zur Dekarbonisierung innerhalb des DHL Logistiknetzwerks unterstützt. Durch den Einsatz alternativer Kraftstoffe und/oder Technologien reduziert DHL den Verbrauch fossiler Brennstoffe im jeweiligen Transportmittel der GoGreen Plus Sendung. Dies bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass die einzelne Sendung physisch mit Fahrzeugen transportiert wird, die tatsächlich diese Kraftstoffe oder Technologien nutzen.

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Omnichannel

Nahtlose Erlebnisse über alle Kanäle hinweg schaffen

Kunden denken nicht in Kanälen – sie erwarten einfach, dass alles reibungslos funktioniert. Sie entdecken ein Produkt vielleicht über Social Media, informieren sich auf Ihrer Website und schließen den Kauf über eine App oder im Geschäft ab. Wirkt diese Reise dabei unzusammenhängend, besteht die Gefahr, den Kauf zu verlieren.

Deshalb entwickeln sich Unternehmen vom Multi-Channel-Ansatz hin zu echtem Omnichannel-Handel. Beim Multi-Channel-Modell arbeiten die einzelnen Plattformen oft getrennt, sodass Kunden beim Wechsel von Neuem beginnen müssen. Omnichannel hingegen verknüpft alle Kontaktpunkte miteinander und integriert Kundendaten, Bestände und Kommunikation zu einem durchgängigen und konsistenten Erlebnis.

Ein wichtiger Treiber dafür ist „Headless Commerce“. Vereinfacht gesagt trennt dieses Konzept das „Frontend“ (also das, was Kunden sehen) vom „Backend“ (wo Produkte, Daten und der Checkout verwaltet werden). Anstatt an eine einzelne Website gebunden zu sein, kann Ihr Commerce-System über APIs mehrere Erlebnisse gleichzeitig unterstützen. Das ermöglicht es, Inhalte zu aktualisieren, neue Shops zu starten oder zusätzliche Vertriebskanäle zu erschließen, ohne das gesamte System neu aufbauen zu müssen.

Das Ergebnis: mehr Flexibilität und ein reibungsloser Kundenerlebnis über alle Berührungspunkte hinweg – etwas, das sowohl im B2C- als auch im B2B-E-Commerce zunehmend zum Standard wird.

Nächste Schritte: Omnichannel erfolgreich umsetzen

Beginnen Sie damit, Ihre Systeme miteinander zu verknüpfen, sodass sie reibungslos zusammenarbeiten. Ihr Produktkatalog, Ihre Preise und Lagerbestände sollten über alle Kanäle hinweg abgestimmt sein, damit Kunden stets dieselben, korrekten Informationen sehen – egal ob auf Ihrer Website, in der App oder auf einem Marktplatz.

Im nächsten Schritt bündeln Sie Ihre Kundendaten an einem zentralen Ort. Ein vollständiger und aktueller Überblick über jeden Kunden erleichtert es, relevante Empfehlungen, personalisierte Angebote und ein konsistentes Markenerlebnis über alle Kontaktpunkte hinweg bereitzustellen.

Wenn Sie noch weitergehen möchten, prüfen Sie API-first- oder Headless-Commerce-Lösungen. Diese ermöglichen es Ihnen, Produkte und Prozesse zentral zu steuern und gleichzeitig flexible Einkaufserlebnisse über verschiedene Kanäle hinweg anzubieten – und sich schnell an neue Entwicklungen anzupassen.

Für B2B-Unternehmen lohnt es sich zudem, in Self-Service-Tools zu investieren, wie z. B. Online-Kataloge, individuelle Preisgestaltung und integrierte Zahlungsoptionen. So können Geschäftskunden Produkte einfach durchsuchen, Bestellungen tätigen und ihre Einkäufe eigenständig verwalten.

Was das für Ihr Unternehmen bedeutet

Die Zukunft des E-Commerce wird durch schnelle Veränderungen entlang der gesamten Customer Journey geprägt – von der Entdeckung über den Kauf bis hin zur Zustellung und Rücksendung. Künstliche Intelligenz ermöglicht zunehmend personalisierte und effizientere Erlebnisse, Social Commerce verkürzt den Weg zum Kauf, und Omnichannel-Strategien helfen Marken, nahtlose Einkaufserlebnisse zu schaffen – unabhängig davon, wo Kunden einkaufen möchten. Gleichzeitig steigen die Erwartungen an Nachhaltigkeit, wobei Transparenz und Glaubwürdigkeit ebenso wichtig werden wie Preis und Geschwindigkeit.

Über all diese Entwicklungen hinweg wird eines klar: Kunden erwarten heute mehr – und das überall. Für KMU ist es entscheidend, mit diesen Trends im Onlinehandel Schritt zu halten, um im dynamischen globalen Markt wettbewerbsfähig zu bleiben.

Mit dem wachsenden grenzüberschreitenden E-Commerce wird Logistik zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor. Die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen globalen Partner wie DHL Express kann Ihrem Unternehmen helfen, internationale Expansion zu vereinfachen und steigende Lieferanforderungen zu erfüllen – damit Sie schneller wachsen und Veränderungen immer einen Schritt voraus sind.

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